Ardagger Stift
26. - 27. Mai 2017

FREITAG, 26. MAI 

 

19.30 Uhr, ALMA

21.15 Uhr, Orges&TheOckusRockusBand feat. Martin Franz

22.45 Uhr, Federspiel

 

SAMSTAG, 27. MAI

 

19.30 Uhr, De‘ Soda Sisters

21.15 Uhr, Faltenradio

22.45 Uhr, Helene Blum & Harald Haugaard Band

Flyer2017

ALMA

Julia Lacherstorfer – Geige, Gesang | OÖ
Evelyn Mair – Geige, Gesang | Südtirol
Matteo Haitzmann – Geige, Gesang| SBG
Marie-Theres Stickler – Diat. Harmonika, Shruti Box, Gesang | NÖ
Marlene Lacherstorfer – Kontrabass, Harmonium, Gesang | OÖ

ALMA1_Daliah-Spiegel

ALMAs Musik findet ihre Wurzeln nicht nur in der österreichischen Volksmusik, sondern lässt sich vielmehr als eine augenzwinkernde Verbeugung vor selbiger betrachten. Allesamt in musizierenden Familien aufgewachsen, spielte die Auseinandersetzung mit traditioneller Musik für die fünf jungen MusikerInnen von Kindesbeinen an eine ebenso große Rolle wie zur Schule gehen oder Radfahren.

Das fünfköpfige Ensemble haucht alten Traditionen neues Leben ein und lässt sich selbst genug Raum um eigene musikalische Wurzeln zu erkunden. Diese werden vielfältig interpretiert und originell in einen neuen Zusammenhang gesetzt.

Seit 2011 verbindet ALMA volksmusikalische Bodenständigkeit spielerisch mit komplexen Arrangements. 2013 erschien ihr Debutalbum „Nativa“, ihr zweites Album folgte im Mai 2015 unter dem Titel „Transalpin“. „Transalpin“ nennen sie ihre neuen musikalischen Streifzüge, die sie von Südtirol nach Skandinavien, von Marokko zum Dachstein, von London ins Traisental führen. Die lateinische Vorsilbe „trans“ heißt „über“ oder „durch“, das weiß man, aber sie meint auch „über etwas hinaus“. (Andreas Schett, Editor’s note)

Die Ziehharmonika schnauft, der Kontrabass dröhnt, und die einander überlappenden Windungen der drei Violinen zeichnen Schnörkel in die Luft, die wie Nebelschwaden vom Grund des Tales aufsteigen, um sich in Wolken zu verwandeln.

www.almamusik.at

Orges&TheOckusRockusBand feat. Martin Franz

Orges Toçe - Voc/Guit
Bernd Satzinger - Double Bass
Christian Eberle - Drums
Martin Franz - Saxophone

OORB_2_Color_copyright OORB

Orges Toçe hat eine Stimme wie eine Schaufel voller whiskey-getränktem Kies. Die Themen seiner in albanischer Tom-Waits-Manier vorgetragenen Stücke wechseln zwischen kryptischen, soziopolitischen Kommentaren, Zurück-aufs-Land-Utopismus, Lobgesängen ans Fahrrad und alkoholisierter Philosophie. Seine Ockus-Rockus Band spielt Fingerpickin‘-Country mit einem Balkan-Einschlag und einer betrunkenen Burlesk-Jazz-Ästhetik: Hochenergetische Roots Music – bis auf die Momente, in denen es in rollenden Ska oder (noch überraschender) kontemplative Zärtlichkeit hineingleitet – frei nach dem Motto: Wer zuletzt kommt, den holt der Teufel. Die neue Platte (Export-Import!, Toçe Records) beschwört eine Welt herauf, die von anthropomorphischen Insekten, Hexen, schmiergeldsüchtigen Grenzpolizisten in dunklen Sonnenbrillen und fetten Bossen in großen Wägen bevölkert ist…aber vor allem wimmelt es von einfachen Leuten: Schuftend, intrigierend, katerausschwitzend; Leute die in postindustriellen Landschaften, Schuhschachtel-ähnlichen Wohnungen oder in verrauchten Kellern um dreibeinige Tische sitzen und von Sonne und Bäumen träumen.

Und wenn sich all diese mürrischen Gestalten zusammenschließen, wirkt es wie ein Hundechor um Mitternacht: Gespenstisch, tief bewegend und unheimlich schön. Wie immer du es beschreibst, es wird noch eine Weile dauern, bis du wieder einschlafen kannst. In diesem Fall hält sich Orges & The Ockus-Rockus Band stets an die betrunkenen Weisen: Iss, trink und sei fröhlich, denn der Tod sitzt neben dir – und wenn er sich langweilt macht er sich an die Arbeit. Hajde!

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Martin Franz studierte am LK Feldkirch, am LK Innsbruck und an der Hochschule für Musik und darst. Kunst Wien. Meisterkurse u. a. bei Clode Delangle; Konzerte und CD-Produktionen u. a. mit: Jazzorchester Vorarlberg (Mitinitiator und Geschäftsführer), Xi-Horns, Gepettos Erben, Bigbandclub Dornbirn, Mixed Horns, Die Gërtnerei, Amüsgöl; Zusammenarbeit u.a. mit: Andreas Schreiber, JazzWerkstatt Wien, Flip Philip, Jon Sass, Ulrich Drechsler, Peter Herbert, Peter Madsen, Lucas Niggli, Uri Caine, Vocale Neuburg, Wiener Symphoniker

www.oorb.net

Federspiel

Frederic Alvarado-Dupuy - klar, voc
Simon Zöchbauer - trp, flgh, voc, zit
Philip Haas - trp, flgh, voc
Ayac Jimenez-Salvador - trp, flgh, voc
Thomas Winalek - pos, btrp, voc
Matthias Werner - pos, voc
Roland Eitzinger - tb, voc

FEDERSPIEL-2016-3-copyright-Maria-Frodl-print2

FEDERSPIEL traten erstmals 2004 in Krems an der Donau auf, der Älteste von den Musikern war damals gerade 16 geworden. 12 Jahre und mehrere hundert Konzerte später legen sie mit Smaragd ihr viertes Album vor: Sechs Blechbläser und eine Klarinette gelangen vom Niederösterreichischen Schneeberggebiet mühelos ins Metropolitan Museum, vom lokalen Tanzbüchlein zu Hans Christian Andersens Märchen, von den Dolomiten ins Innviertel und mit Wumms weiter Richtung Osten. Immer auf der Suche nach Berührungspunkten zwischen der Welt … und der Welt. Oder: Zwischen der Volksmusik und der Musik der Welt. Wir hören unbändige Spielfreude und jugendlichen Leichtsinn, im besten Sinn des Wortes. Und dieser Sinn ist niemals leicht, wenn er nicht auch die Schwermut kennt. In Krems beginnt übrigens die Wachau, das berühmte Weinbaugebiet. Dort ist in den Weinbergterrassen die grüne Smaragdeidechse häufig anzutreffen. Nach ihr nennen die Winzer ihren besten Wein »Smaragd«.

„Blasinstrumente sind etwas sehr Organisches, als wären die Atemwege nach außen hin verlängert. Die Musik von Federspiel ist akustischer Lebkuchen, lustvoll oral, eng verbunden mit essen, trinken, küssen, atmen, leben. So ist auch der Rhythmus sehr körperlich, würzig, süß. Ich mag ihn sehr – und dass er immer wieder mit Rosinen oder Mandeln zu irritieren weiß, ist dem Genuss kein Hindernis.“ (Franzobel)

„Kein Name ist stimmiger für das, was ihre neue CD ausmacht: Smaragd = höchste musikalische Reife. Die 13 Stücke haben Fülle, bieten ein reiches Farbenspiel, sie sind gehaltvoll, aber nie schwer, die Musik macht satt, aber nie träge, sie ist raffiniert und doch naturbelassen. Grünpfeffrig, elegant kommt sie daher, und versprüht ein Aroma, das apfelduftig durch meine Ohren zieht (nicht nur track 6!) und eine angenehme, wohlige Wärme im Körper hinterläßt. Kosten,unbedingt verkosten, diesen Smaragd von Federspiel Jahrgang 2016!“ (Renate Burtscher, Ö1)

www.feder-spiel.net

De‘ Soda Sisters

Benedetta Pallesi - voc, guitar, recycled instr
Veronica Bigontina - voc, washboard, tamburine, spoons, recycled instr
Lisa Santinelli - voc, mandolino, ukulele, recycled instr

SodaSisters2

Das toskanische Damentrio ist angetrieben durch die gemeinsame Leidenschaft für traditionelle, italienische Musik, Natur, Wein und die einfachen Dinge im Leben. Sie nennen Ihren Stil Agrifolk, welchen sie mit einem bunten Mix an Instrumenten wie Gitarre, Mandoline, Ukulele, Waschbrett, Tamburin usw. und vor allem ihrem dreistimmigen Gesang wiedergeben. Ein wunderbar, selbstironischer Gruß aus der Toskana!

SodaSisters1

www.desodasisters.it

Faltenradio

Matthias Schorn - cl, perc, harm
Alexander Maurer - cl, bcl, perc, harm
Alexander Neubauer - cl, bh, bcl, harm
Stefan Prommegger - voc, cl, bcl, harm

FaltenradioRespekt_copyright Lukas Beck

Klarinetten, wunderschön gespielt, berühren Sie wie menschliche Stimmen, singen klar und fein, tanzen virtuos und dann …… dann setzt ein Faltenradio ein…und dann noch ein Faltenradio.

Wild und gefährlich, romantisch und edel.

Geistreich moderierend, führen sie  durch alle Musikrichtungen, mit einer faszinierenden Konstante: Faltenradio hat einen eigenen Ton gefunden, der – wie die Spieler – jung ist und dennoch professionell. Kein Wunder, jeder ist ein Spitzenmusiker. Sie lehren in Wien, Linz und Salzburg, spielen und solieren in Orchestern – den Wiener Philharmonikern und den Wiener Symphonikern; sie gewinnen Preise, oder werden zu Orchestern wie den Berliner Philharmonikern eingeladen.

Drehen wir das Faltenradio lauter, dann ist es intensiver. Wenn die Neue Deutsche Welle in der Bronx ankommt und die wilden Hunde ihre Instrumente zur Hand haben, wird es genial. Kritiker behaupten, die Vier wären so gut, dass wir ihre Botschaft auch leise empfangen können. Wenn wir das wollen. Eigentlich sollte das neue Programm ja Ehrfurcht heißen, aber in Zeiten wie diesen konzentriert sich Faltenradio auf das Wesentliche: Respekt.

www.faltenradio.at

Helene Blum & Harald Haugaard Band

Helene Blum - Gesang, Violine 
Harald Haugaard - Violine
Kirstine Elise Pedersen - Cello
Mikkel Grue - Gitarre
Sune Rahbek- Schlagzeug

Helene Blum by Sigrid Nygaard

„Die Musik von Helene Blum überstrahlt alles, was ich zuvor an dänischen Songs gehört habe“, schrieb das dänische Magazin Roots Zone, und der britische Daily Telegraph schwärmte: „Eine Stimme, die einen nicht mehr loslässt“.

Diese Stimme ist nun endlich wieder mit einem neuen Album unterwegs. Mit vielen eigenen Songs und überwiegend selbst produziert, offenbart Droplets of Time mehr denn je Helene Blums persönliche Handschrift und ihr vielseitiges Können. Tief beseelt vom Sound des traditionellen wie modernen nordischen Folk, flirtet Helene Blum auch mit dem Pop, öffnet sich dem Jazz, lässt sich von der Singer/Songwriter-Kunst beflügeln.

Vier Jahre liegen zwischen ihrem aktuellen und dem letzten Album „Men med åbne øjne“, das weltweit gefeiert wurde. Vier Jahre – ein Wimpernschlag oder eine kleine Ewigkeit, aber die Zeit bleibt nicht stehen. Viele der neuen Songs erzählen von der Zeit; von verlorener Zeit, vergangenen und kommenden Zeiten. Und von Wendepunkten, die das eigene Leben um 180 Grad drehen können. Oder den Lauf der Geschichte. So hat Helene Blum Love Songs komponiert, aber auch ein Lied über den Dänisch-Deutschen Krieg 1864, ”Et øjebliks stilhed”. Daneben finden auch neu arrangierte, überlieferte dänische Lieder ihren Platz, etwa ”Som stjernerne på himlens blå”.

Ganz gleich, welche Geschichte Helene Blum erzählt, ihre Stimme berührt tief in allen Facetten: Strahlend und voller Kraft umarmt sie das Publikum, dann wieder umspielt sie das Ohr nur als flüchtiger Hauch; sie klingt wehmütig oder ätherisch, lockend oder lässig. An ihrer Seite: Die Helene Blum & Harald Haugaard Band. Ihr dichter, warmer Ensemblesound ist die perfekte Begleitung für diese Tournee.

„Die Arrangements sind ebenso klar und transparent wie ihr Gesang: Violine, Cello, Gitarre unterstützen die Stimme, engen sie nie ein, lassen dieser allen Raum, sich zu entfalten“, urteilt der Kritiker der Dresdner Neueste Nachrichten, und die Süddeutsche Zeitung schreibt begeistert: „Ein Stück Glückseligkeit!“

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Helene Blum begeistert ihr Publikum in aller Welt mit ihrer beachtlich ausdrucksvollen und kristallklaren Stimme. Künstlerisch vereint sie traditionelle Wurzeln mit zeitgenössischem singer-songwriting, ihre Lieder erzählen Geschichten, die häufig das Leben selbst schrieb. Mit ihrem letzten Soloalbum „Men med abne ojne“ vom Januar 2013 hat sie sich in zahllose Herzen gesungen. Die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“ zählte es zu einem der zehn besten Alben des Jahres und schrieb: „Welch ein überraschender Hörgenuss!“

Harald Haugaard hat sich in den letzten 15 Jahren zu einem der beliebtesten Musiker Dänemarks etabliert. Seine virtuose Kunst auf der Geige vereint verspielte Leichtigkeit mit einem reichen und melancholischen Klang. Das britische Musikmagazin f-roots zählt ihn zu den drei besten Folkgeigern weltweit, die Presse nennt ihn gern „dänischer Paganini”. Harald Haugaard ist vielfach preisgekrönt: Insgesamt erhielt er 12 mal den dänischen Musik Award, außerdem den Ehrenpreis der Dänischen Musikerunion und mehrmals den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

 www.heleneblum.dk  – www.haraldh.dk






Faltenradio

It’s been a great honour to perform @ the opening concert of the Zoa Festival in Ardagger along with „Hotel Palindrone“ and „Dobrek Bistro“! Sincere thanks are given to the Zoa-Team, we’re sure that your dedication will establish the ZOA-festival as a highlight in the years to come!