Ardagger Stift
31.5. - 1.6. 2019

FREITAG, 31. MAI 

 

19.30 Uhr, OPAS DIANDL (Südtirol)

21.15 Uhr, FARA (SCO)

22.45 Uhr, RUSSIAN GENTLEMEN CLUB (A/RUS)

 

SAMSTAG, 1. Juni

 

19.30 Uhr, FOLKSMILCH (A)

21.15 Uhr, JMO (CH/SEN/ISR)

22.45 Uhr, GEWÜRZTRAMINER und da gmischte Satz (A)

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Das renommierte Festival geht ab 31. Mai 2019 in die achte Runde und es ist erfahrungsgemäß ratsam, sich genau jetzt die Karten für das zweitätige Spektakel zu sichern. Denn die Besetzungen sind wieder hochkarätig und vor allem eines: Bunt.

Den Freitag eröffnet das superschräge Südtiroler Quintett „Opas Diandl“, die bereits das 18er ZOA bereicherten und nun ihr neues Programm vorstellen werden. Es folgen vier junge Ladies aus Schottland, welche mit drei Violinen, einem Klavier und gewandten Stimmen etwas vortragen werden, das mit Folk zu tun hat, aber neu erdacht wurde: „Fara.“ Nicht von der Insel kommt der „Russian Gentlemen Club“, denn die vier russischen Herren leben in Wien, von wo aus sie mit feinstem Varieté russisch wirken.

Am Samstag geht´s mit dem bekannten steirischen Trio „Folksmilch“ ebenfalls voll in die Materie des humorvoll Virtuosen mit Violine/Mandola, Ziehharmonika, Bassgeige und Gesang. Kora (westafrikan. Stegharfe), Bassklarinette, Perkussion und Gesang sind die Werkzeuge des Trios „JMO“ aus der Schweiz, Senegal und Israel. Sie erschaffen mit wenigen Mitteln eine zauberhafte Klangwelt – so wie Folksmilch, nur ganz anders. Dreimal so viele Musiker kommen mit „Gewürztraminer und da gmischte Satz“ auf die Bühne und allerspätestens hier wird es wirklich schwer werden, in den Stühlen sitzen zu bleiben.

ZOA ´19 wird also wieder sehr bunt, abwechslungsreich und inspirierend im ITA-Stadl beim Mostbirnhaus Ardagger Stift. Wie gewohnt befinden sich wirksame Mittel gegen Hunger, Durst oder Kälte vor Ort, sodass einem insgesamten Genuss des Festivals nichts entgegenwirken möge!

Opas Diandl

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Veronika Egger – Stimme, Geige, Viola da Gamba / Markus Prieth –  Stimme, Banjo, Raffele / Daniel Faranna – Stimme, Kontrabass / Thomas Lamprecht – Stimme, Gitarre / Jan Langer – Perkussion

Opas Diandl sind die erfrischende Antwort auf allzu perfekt Inszeniertes. Bei ihren Konzerten herrschen stattdessen das geordnete Chaos, die unbändige Energie und Spielfreude – die, wo immer möglich, unverstärkt von der Bühne schallt. Instrumente und Arrangements könnten vielseitiger nicht sein. Es wird gejodelt, drei- und vierstimmig gesungen, gerockt, was die Saiten und Felle hergeben. Es wird gestampft und geklatscht – gerne mit dem Publikum. Das alles mit Respekt vor der Tradition, aber auch mit einer gesunden Prise Humor.

Opas Diandl ist eine Gruppe, die sich mit ihrer Spielfreude, mit Vielseitigkeit, mit Charme und Schalk ein ganz eigenes Plätzchen geschaffen hat zwischen alpenländischen Traditionen und all den anderen musikalischen Einflüssen, die jeder einzelne Musiker mit sich bringt. Von Jodeln bis Punkrock, von Folk bis zeitgenössischer Klassik – Opas Diandl haben eine musikalische Sprache und einen Klang entwickelt, in dem sich all diese Stile natürlich mischen und aneinander schmiegen. Ob Stadl, Kleinkunstbühne oder großer Konzertsaal, ob Südtirol, Deutschland oder Österreich – das Publikum war und ist sich stets einig: Opas Diandl sind ein Ereignis!

  www.opasdiandl.com

FARA

44944387_1852477088183112_859999293296082944_oJennifer Austin – piano, voice / Kristan Harvey – fiddle, voice / Jeana Leslie – fiddle, voice / Catriona Price – fiddle, voice

Fara bringt vier führende Musikerinnen der schottischen Folkszene zusammen. Drei Geigen und ein Klavier erzeugen einen feurigen Sound, der stark auf der Musiktradition von Orkney basiert. Nach einer Nominierung für den Up and Coming Act des Jahres bei den Scots Trad Music Awards 2015 führte der Erfolg ihres Debütalbums Cross The Line im Jahr 2016 zu einer Nominierung für den Horizon Award der BBC Radio 2 Folk Awards. Bei der prestigeträchtigen Preisverleihung begeisterte Fara in der Royal Albert Hall in London als Geheimtipp und Newcomer! (Klicken Sie hier, um den Auftritt zu sehen.) 2017 gewann Fara den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und wurde bei den Scots Trad Music Awards für die Folk Band des Jahres nominiert.

Die vier unterschiedlichen Persönlichkeiten und individuellen Stimmen in Fara sorgen für einen farbenfrohen Schmelztiegel – jedes Mitglied bringt eine andere musikalische Palette mit. Aber die starke Orkney-Fiddle-Tradition, in der die vier Frauen zusammen aufgewachsen sind, ist der Klebstoff, der sie verbindet. Mit lebhaften Arrangements voller satter Harmonien, energischem Geigenspiel und Klavierspiel ist Fara’s Musik ein Erlebnis. Die Mischung aus selbstgeschriebenen und traditionellen Orkney-Klängen sowie atemberaubender Gesang erzeugen einen spannenden, individuellen Sound. Mittlerweile tourt das Quartett regelmäßig durch ganz Großbritannien, halb Europa, USA und Kanada. 2019 wird FARA mit ihrem neuen Album „Times from Times fall“ am Zoa erstmals in Österreich zu Gast sein!

www.faramusic.co.uk

Russian Gentlemen Club

RGC1Georgij Makazaria (Frontman bei „Russkaja“ – Gesang, Gitarre) Aliosha Biz („Primasch“ bei „Dobrek Bistro“ – Gesang, Geige), Alexander Shevchenko (halbes Duo von „Klezmer Reloaded“ – Gesang, Akkordeon) und Roman Grinberg (Vienna Jewish Choir Master – Gesang, Klavier).

 

Weit weg vom dröhnenden Donkosaken-Kitsch lassen die Russian Gentlemen die sowjetische Varieté-Bühne wiederauferstehen. Mit dem Russian Gentlemen Club erweisen uns die Vier „Glorreichen Sieben“ der Wiener russischen Musikszene die Ehre! Die Vier finden Perlen in der Filmmusik einer untergegangenen Ära und in der Folklore eines zerbrochenen Vielvölkerstaates: Alle Musiker wurden in der ehemaligen UdSSR geboren und verließen diese, noch bevor sich daraus Russland, Moldawien und die Ukraine bildeten. Die „Gents“ bringen viele bekannte und unbekannte russische Lieder mit viel Herzblut auf die Zoa-Bühne. Dass Shevchenko eigentlich aus der Ukraine stammt, Makazaria einen georgischen Nachnamen hat und „Biz“ und „Grinberg“ auch irgendwie gar nicht russisch klingt, sollte uns bei dieser Musik nicht weiter stören! Na Zdarowje!

Folksmilch

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Christian Bakanic – Akkordeon & Perkussion / Klemens Bittmann – Violine & Mandola / Eddie Luis – Kontrabass & Gesang

FOLKSMILCH – „Palermo“
Vorhang auf für ein musikalisches Schauspiel der ungemein unterhaltsamen und farbenreichen Art. Das Trio folksmilch lädt sein Publikum auf seinem neuen Album „Palermo“ einmal mehr dazu ein, es auf eine unerhört abwechslungsreiche und mitreißende Klangreise durch die vielen Musiken dieser Welt zu begleiten.

VIRTUOSO CROSSOVER-KUNST

Blickt man auf die Namen der an diesem Trio beteiligten Musiker, so erklärt sich das faszinierende bunte musikalische Geschehen auf „Palermo“ im Grunde genommen von selbst. Mit Christian Bakanic (Akkordeon, Perkussion, Gesang), Klemens Bittmann (Violine, Mandola, Gesang) und Eddie Luis (Kontrabass, Perkussion, Gesang) vereinen sich unter dem Namen folksmilch drei Herren, über deren Qualitäten keine Zweifel bestehen. Man hat es hier mit drei Instrumentalisten zu tun, die – wie auch ihre zahlreichen anderen Projekte eindrucksvoll zeigen – für eine leidenschaftlich ausgelebte Offenheit stehen, die das stilistische Grenzgängertum in virtuoser Crossover-Manier zu ihrem Programm machen und den Brückenschlag zwischen den vielen Spielformen und musikalischen Epochen in einer kunstvollen und begeisternden Form zur Vollendung bringen. Es ist vor allem diese unbekümmert leichtfüßige und enthusiastische Art, mit der das Dreiergespann zu Werke geht und aus dem vielen Verschiedenen ein lebendiges Eins formt, die den Unterschied ausmacht und „Palermo“ aus dem Rahmen des musikalisch Gewöhnlichen fallen lässt. Von der Klassik geht es, wie auf einer Hochschaubahn, auf atemberaubende Weise über den Jazz und (Austro-)Pop, bis hin zur Folklore und Kammermusik. Damit nicht genug, machen folksmilch auf ihrer rasanten Fahrt dann auch noch Abstecher zum Balkan-Swing, Tango Nuevo und Kabarett. Mehr geht eigentlich nicht.

Die von Christian Bakanic, Klemens Bittmann und Eddie Luis mit viel Charme und einer noch größeren Portion Humor einer Neubearbeitung unterzogenen Klassiker, von der Ersten Allgemeinen Verunsicherung („Palermo“, „Fata Morgana“), Astor Piazzolla („Milonga carrieguera“, „Yo soy Maria“ aus der Tango Operita „Maria de Buenos Aires“), Michael Jackson („Billie Jean“), Franz Lehár („Gern hab ich die Frau’n geküsst“) und Wolfgang Amadeus Mozart („La Noche de Figaro“) erfahren eine aufregende Wiederbelebung. Sie präsentieren sich in neu geschnittenen Klanggewändern, die sie in einem neuen Licht erstrahlen und vollkommen neu entdecken lassen. Der musikalischen Bogen, den das Trio in seinen eigenwilligen „Covers“ und Eigenkompositionen spannt, ist ein sehr weiter. Dieser Bogen bietet den gefühlvoll ergreifenden und ruhigen Momenten ebenso viel Raum, wie auch den wunderbar gediegenen und eleganten Augenblicken. Die Stücke animieren zum ausgelassenen Tanzen, wie sie auch zum verträumten Schwelgen verführen, sie grooven mit energiegeladenem und schwungvollem Puls und wissen auch mit einer berührenden und melancholischen Note zu ergreifen.

folksmilch vollbringen auf „Palermo“ den oftmals schwer zu meisternden Spagat zwischen höchster Unterhaltung und musikalischem Anspruch mit Bravour. Die Musik des Dreiergespanns ist Ausdruck einer immensen Spielfreude, verbunden mit außergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten. folksmilch macht Musik, die Stimmung atmet und verbreitet, intensiv hinhören und ausgelassen mitfeiern lässt.
(Michael Ternai – 2018)

www.folksmilch.at

JMO

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Jan Galega Brönnimann  – Bass Clarinet, Soprano Saxophone / Moussa Cissokho  – Kora, Vocal, Talking drums / Omri Hason – Oriental Percussion, Hang, Kalimba

Afrika, Europa und der Orient vereint in einem universalen Klang aus zartem Jazz, viel Worldmusic, etwas Pop, außergewöhnlichem Gesang und faszinierenden, entspannenden Rhythmen.

Das Trio überschreitet Grenzen zwischen traditionellen und modernen Klängen aus Afrika, Europa und dem Orient. Der perlend klare Klang der Kora (afrikanische Stegharfe mit 22 Saiten) trifft auf die sonoren, rauchigen Töne der Bassklarinette und wird unterstützt von den verschiedensten Perkussionsinstrumenten aus dem persischen und arabischen Raum. Das Zusammenspiel von Moussa Cissokho, Jan Galega Brönnimann und Omri Hason besticht durch berückend-schöne Melodien und rhythmische Eleganz – es entsteht eine authentische und zeitgenössische Kammermusik.

„Al nge taa“ ist die erste Veröffentlichung dieses Trios – und bedeutet so viel wie „let’s move!“ in Mandinka, einer Sprache, die in Gambia, Mali und Senegal gesprochen wird. Das Repertoire stammt von allen drei Musikern und zeigt ihre unterschiedlichen Einflüsse in einem universalen Klang aus Jazz, Worldmusic, etwas Pop und außergewöhnlichem Gesang. Das Aufeinandertreffen der drei Kulturen, die Auswahl der Instrumente und der reiche Fundus an Ideen, Melodien und Rhythmen macht „Al nge taa“ zu einem unvergesslichen Hörabenteuer!

„Drei Länder – eine Sprache“ – Wenn Geschichten mit solcher Intensität erzählt werden, erübrigen sich weiterführende Stilbezeichnungen. Ohren auf und Augen zu – die Reise kann beginnen!

www.jangalegabroennimann.ch

www.princemoussacissokho.com

www.omrihason.ch

Gewürztraminer und da gmischte Satz

Gewürztraminer und da Gmischte Satz

Besetzung Gewürztraminer: Gidon Oechsner – Gitarre, Gesang / Marco Filippovits – Gitarre, Gesang / Julian Wohlmuth – Gitarre / Atanas Dinovski – Akkordeon / Daniel Schober – Kontrabass / Daniel Neuhauser – Schlagzeug

Besetzung Gemischter Satz: Markus Pechmann – Trompete / Herbert Berger – Tenorsaxophon, Klarinette / Martin Schiske – Posaune / Dario Schwärzler – Tuba

Gewürztraminer – Gypsy Jazz und vieles mehr!

Seit dem Album Tanzverbot ist klar, der traditionelle Gitarren – Swing dient hier nur nochals Ausgangspunkt für die innovativen Kompositionen, die von Französischem JazzManouche über Wienerlied bis zum rasanten Balkan Folk zum tanzen und mitsingen anregen. Mit gewitzten Texten knüpft die Band nahtlos an Österreichische Klassiker wie EAV oder 5/8erl in Ehren an. Auch der gesellschaftskritische Aspekt der Kunst soll hier nicht zu kurzkommen, so regen Songs wie Angst oder Tanzverbot durchaus zum Nachdenken an. Das ganze gewürzt mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus und schon ist die Mischung fertig. Neben der Sextett Besetzung etabliert sich inzwischen bei großen Events auch die große Besetzung mit vier Bläsern (Gmischte Satz).

Spielte sich die Band 8 Jahre lang in diversen Besetzungen durch die vielfältige Welt der Django Standards, wird seit 2 Jahren mit dem Klischee des Gitarren Jazz‘ aufgeräumt. Winerisch – deutsche Texte mit viel facettenreichem Humor und Sprachwitz gewürzt. Die Musik hat sich zu einem Feuerwerk gitarristisch – virtuoser Melodien entwickelt, die keinen Hehl aus den verschiedenen vielseitigen Interessen der Bandmitglieder macht. Wird die Badn vom gmischten Satz flankiert, gibt das dem Gypsy Balkan Pop Fan den sprichwörtlichen Rest. Anschnallen, mitsingen, tanzen, genießen!

 www.diegewuerztraminer.at






Faltenradio

It’s been a great honour to perform @ the opening concert of the Zoa Festival in Ardagger along with „Hotel Palindrone“ and „Dobrek Bistro“! Sincere thanks are given to the Zoa-Team, we’re sure that your dedication will establish the ZOA-festival as a highlight in the years to come!